Wenn Beschwerden noch unscharf sind
Schwellung, Beinschmerz, kalte Füße, Wundheilungsstörung oder neurologische Warnzeichen müssen zuerst sauber einem Gefäßsystem zugeordnet werden.

Unter der ärztlichen Leitung von Herrn MD Sina Moshar klären wir Beschwerden von Arterien, Venen und Lymphgefäßen strukturiert ab – mit Duplex-Ultraschall, nachvollziehbarer Befundbesprechung und leitliniengerechter Behandlung.
Sie erhalten eine Empfehlung, die medizinisch sinnvoll ist – und menschlich passt: verständlich, ohne Druck, mit einem klaren Plan für den nächsten Schritt.
In der Gefäßmedizin geht es darum, Beschwerden der Arterien, Venen und Lymphgefäße medizinisch sauber einzuordnen. Ziel ist, relevante Risiken früh zu erkennen, Beschwerden verständlich zu erklären und eine passende Behandlung abzuleiten.
Gefäßerkrankungen zeigen sich sehr unterschiedlich: etwa durch Schwellungen, sichtbare Venenveränderungen, Schmerzen beim Gehen, kalte Füße, schlecht heilende Wunden oder neurologische Warnzeichen. Nicht jedes Symptom hat dieselbe Ursache. Gerade deshalb ist die strukturierte Abklärung entscheidend.
In der Praxis klären wir Beschwerden der Arterien, Venen und Lymphgefäße strukturiert ab. Sie erhalten eine nachvollziehbare Befundbesprechung und eine Empfehlung, die zu Ihrem Befund passt – konservativ, minimalinvasiv oder, wenn medizinisch notwendig, operativ.
Wichtig: Diese Seite dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung. Bei akuten Beschwerden finden Sie unten klare Notfallhinweise.
Diese Seite ist die Hub-Seite für Menschen, die Gefäßchirurgie in Hamburg suchen, aber noch klären müssen, ob eher Venen, Arterien oder Lymphsystem betroffen sind. Sie ist auch sinnvoll, wenn bereits Vorbefunde vorliegen und eine strukturierte Erst- oder Zweitmeinung gesucht wird.
Schwellung, Beinschmerz, kalte Füße, Wundheilungsstörung oder neurologische Warnzeichen müssen zuerst sauber einem Gefäßsystem zugeordnet werden.
Mit Duplex, ABI/TBI oder Vorberichten lässt sich klären, ob Beobachtung, konservative Therapie, Intervention oder Operation tatsächlich passt.
Für Krampfadern und Venen-OP-Fragen führen die venösen Spezialseiten schneller weiter. Für unklare Schwellung oder Lymphödem ist die Lymphologie-Seite präziser.
Venen: schwere/geschwollene Beine, sichtbare Krampfadern, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz oder Hautveränderungen.
Arterien: belastungsabhängige Wadenschmerzen („Schaufensterkrankheit“), kalte oder blasse Füße, schlecht heilende Wunden.
Carotis: Schwindel, Sehstörungen oder kurze neurologische Ausfälle (z. B. Sprachstörung).
Akut: plötzlich geschwollenes, schmerzhaftes Bein oder plötzliche Luftnot.

pAVK („Schaufensterkrankheit“), Carotisstenose (Halsschlagader), Aneurysma-Abklärung, diabetisches Fußsyndrom. Fokus: sichere Einordnung des Risikos und strukturierte Therapieplanung.
Krampfadern (Varikose), Besenreiser, chronische Venenschwäche (CVI), Thrombose und postthrombotisches Syndrom. Fokus: Beschwerdelinderung, Komplikationsprophylaxe und nachvollziehbare Therapieoptionen.
Lymphödem, Lipödem (Beratung, konservative Therapie und klare Indikationsstellung; Verweis auf Spezialseite). Fokus: Ursache verstehen, Kompression/Entstauung koordinieren und Verlauf stabilisieren.
Chronische Wunden (z. B. Unterschenkelulzera): Abklärung der Durchblutung, Druck-/Ödemmanagement, moderne Wundversorgung und interdisziplinäre Koordination – mit dem Ziel, Heilungschancen zu verbessern.
Ziel der Diagnostik ist nicht nur ein Bild, sondern eine belastbare Entscheidung: unauffälliger Befund, Kontrollbedarf oder konkrete Therapieindikation.
Die Therapieempfehlung orientiert sich an Nutzen, Sicherheit, Beschwerdebild und Alltagstauglichkeit – nicht an pauschalen Standards.
In unserer Praxis in Hamburg führen wir Untersuchungen durch, um arterielle Durchblutungsstörungen, Venenerkrankungen und Ödemursachen präzise einzuordnen. Die Diagnostik dient dabei immer einer konkreten Frage: Was liegt vor, wie relevant ist es und was folgt daraus?
Erweiterte Diagnostik: Bei belastungsabhängigen Beschwerden können – abhängig von der Fragestellung – Provokationstests ergänzt werden. Für weiterführende Fragen oder zur Interventionsplanung nutzen wir bei Bedarf radiologische Verfahren wie MRT-/CT-Angiografie in Kooperation.
Risikofaktoren-Management: Gefäßerkrankungen entstehen oft durch ein Zusammenspiel aus Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Diabetes und Nikotin. Diese Faktoren werden in die Beurteilung konsequent einbezogen und mit Ihnen alltagstauglich besprochen.
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Laufbandergometrie: Bei der Laufbandergometrie wird das Spazierengehen simuliert, in der Regel mit Gehgeschwindigkeiten von 3,2 km/h, mit einer Steigung von 10 %. Beschwerden durch Gehen können in der Waden-, Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur auftreten. Bei der Laufbandergometrie wird der Beginn der Beschwerden und die maximal mögliche Gehstrecke dokumentiert.
Der Termin dient dazu, Beschwerden sicher einzuordnen, Risikofaktoren mitzudenken und am Ende eine Empfehlung zu formulieren, die medizinisch nachvollziehbar und im Alltag umsetzbar ist.

Strukturiertes Gespräch zu Beschwerden, Vorerkrankungen, Risikofaktoren, Voroperationen und aktueller Medikation.
Je nach Fragestellung folgen Duplex-Ultraschall, ABI/TBI und weitere Messungen, damit Befund, Ausmaß und Dringlichkeit belastbar eingeschätzt werden können.
Sie erhalten eine verständliche Erklärung: Was wurde gefunden, wie relevant ist es und was ist der medizinisch sinnvolle nächste Schritt?
Wenn eine Behandlung nötig ist, besprechen wir konservative, minimalinvasive oder operative Optionen einschließlich Nachsorge und Verlaufskontrollen.
Bitte mitbringen: Vorbefunde/Bildgebung (falls vorhanden), Medikamentenliste, Kompressionsstrümpfe (falls vorhanden), Überweisung (falls erforderlich).
Tipp: Für Messungen an den Beinen bitte bequeme Kleidung; bei Fuß-/Wundproblemen gerne aktuelle Fotos/Verbandmaterial dokumentieren.
Je nach Befund kann weiterführende Bildgebung wie CT- oder MRT-Angiografie sinnvoll sein. Diese erfolgt indikationsgerecht und bei Bedarf in Kooperation mit den entsprechenden Fachbereichen.
Bei neuen oder plötzlich starken Beschwerden (z. B. Atemnot, Brustschmerz, neurologische Ausfälle) gilt: 112.
„Das beste“ Krankenhaus hängt von Ihrer Diagnose ab (z. B. Krampfadern vs. pAVK vs. Aneurysma). Sinnvolle Kriterien sind: Erfahrung/Behandlungszahlen, Zertifizierungen, 24/7-Versorgung bei Notfällen, interdisziplinäre Teams (Radiologie/Kardiologie/Diabetologie) und eine klare Nachsorge. In unserer Gefäßchirurgie in Hamburg beraten wir Sie, ob eine ambulante Behandlung ausreicht oder welche Klinikstruktur bei komplexen Eingriffen sinnvoll ist.
Wenn Beschwerden auf eine Gefäßerkrankung hindeuten oder Risikofaktoren vorliegen. Typische Gründe sind: Krampfadern mit Beschwerden, Schwellungen, Wundheilungsstörungen, Schmerzen beim Gehen, kalte Füße, Verdacht auf Thrombose oder neurologische Warnzeichen bei möglicher Carotisstenose. Je früher die Abklärung, desto besser lassen sich Komplikationen vermeiden.
Häufige Beschwerden sind: schwere/geschwollene Beine, sichtbare Krampfadern, nächtliche Wadenkrämpfe, Hautverfärbungen am Unterschenkel, schlecht heilende Wunden, belastungsabhängige Wadenschmerzen („Schaufensterkrankheit“), kalte/blasse Füße, sowie plötzlich schmerzhaft geschwollenes Bein (Thromboseverdacht). Wir klären in Hamburg in der Regel zunächst per Duplex-Ultraschall ab, ob Arterien, Venen oder Lymphsystem betroffen sind.
Das hängt von Ihrer Versicherung und dem gewünschten Terminweg ab. Privat und Selbstzahlende benötigen meist keine Überweisung. Bei gesetzlich Versicherten kann je nach Konstellation eine Überweisung (z. B. Hausärzt*in/Internist*in) sinnvoll oder erforderlich sein. Im Zweifel bringen Sie bitte vorhandene Vorbefunde mit – wir sagen Ihnen beim Termin-Setup, was benötigt wird.
Die Kosten richten sich nach Versicherung und Umfang (z. B. Duplex, ABI/TBI, Funktionsdiagnostik). Bei gesetzlich Versicherten werden medizinisch indizierte Untersuchungen in der Regel über die Kasse abgerechnet. Bei Privat/Selbstzahlenden erfolgt die Abrechnung nach Gebührenordnung und hängt vom Befund/Leistungsumfang ab. Für eine transparente Einschätzung nennen wir Ihnen vorab, welche Diagnostik geplant ist.
Das Spektrum ist breit: Von minimalinvasiven ambulanten Verfahren (z. B. bestimmte venöse Therapien) bis zu größeren stationären Eingriffen (z. B. bei komplexen arteriellen Erkrankungen). Entscheidend sind Lokalisation, Schweregrad, Begleiterkrankungen und das Ziel der Behandlung. Wir erklären Ihnen klar, ob eine konservative/ambulante Option sinnvoll ist oder ob eine stationäre Versorgung in Kooperation angezeigt ist.
Das Risiko hängt von Eingriffsart, Gefäßregion, Allgemeinzustand und Begleiterkrankungen (z. B. Diabetes, Herz-/Nierenerkrankung, Rauchen) ab. Allgemein gilt: Je präziser die Indikation und je besser die Vorbereitung (Diagnostik, Medikamente, Risikofaktoren), desto sicherer der Ablauf. Vor jedem Eingriff erhalten Sie eine individuelle Nutzen-/Risiko-Abwägung und eine verständliche Aufklärung.
Eine pauschale Erfolgsrate ist nicht seriös, weil „Erfolg“ je nach Erkrankung unterschiedlich definiert ist (z. B. Beschwerdefreiheit, Wundheilung, Schlaganfallrisiko senken, Gehstrecke verbessern). Wir orientieren uns an Leitlinien, messen den Verlauf objektiv (z. B. Duplex/ABI) und besprechen realistische Ziele – inklusive Nachsorge und Prävention.
In Deutschland lautet die Facharztbezeichnung Facharzt/Fachärztin für Gefäßchirurgie. Je nach Schwerpunkt arbeiten Gefäßchirurg*innen häufig eng mit Angiologie, Radiologie, Diabetologie und Wundzentren zusammen.
Vor allem: ob Beschwerden durch arterielle Durchblutungsstörungen, Venenerkrankungen (z. B. Reflux/Krampfadern), Thrombosen, Carotisstenosen oder ein Ödem (Lymphe/Lipödem) verursacht werden. Mit Duplex-Ultraschall und ergänzenden Messungen lässt sich Schweregrad und Behandlungsbedarf meist sehr zuverlässig einschätzen – als Basis für den passenden Therapieplan.
Gefäßmedizin bündelt arterielle und venöse Themen. Für Patienten ist nicht der Begriff entscheidend, sondern die Frage, welches Gefäßsystem betroffen ist und was daraus medizinisch folgt.
Gefäßmedizin umfasst Diagnostik, Verlauf, konservative Maßnahmen und die Einordnung möglicher Eingriffe. Gefäßchirurgie ist ein wichtiger Teil davon.
Nein. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, Befunde verständlich einzuordnen und unnötige oder vorschnelle Eingriffe zu vermeiden.
An klarer Verantwortlichkeit, realistischen Aussagen zu Nutzen und Grenzen sowie an verständlich erklärten nächsten Schritten.
Wenn Beschwerden, Vorbefunde oder ein Kontrollbedarf vorliegen, hilft eine fachärztliche Einordnung zwischen Beobachtung, Therapie und Intervention.