Arterielle Durchblutungsstörung
Belastungsabhängige Beinschmerzen, kalte Füße, schlecht heilende Wunden oder ein auffälliger Pulsstatus können für eine pAVK sprechen.

Gefäßchirurgie · Hamburg-Winterhude
Nicht jede Gefäßerkrankung erfordert eine Operation. Entscheidend sind eine präzise Duplex-Diagnostik, die persönliche Risikobewertung und ein verständlicher Vergleich konservativer, minimalinvasiver und operativer Möglichkeiten.
Fachärztliche Einordnung
Eine Untersuchung ist sinnvoll, wenn Beschwerden auf eine relevante Erkrankung von Arterien oder Venen hinweisen, wenn ein Befund fortschreitet oder wenn bereits eine Operation empfohlen wurde und das passende Vorgehen geklärt werden soll. Akute Beschwerden wie plötzlich kalte, blasse oder stark schmerzhafte Gliedmaßen erfordern eine sofortige Notfallabklärung.
Beschwerden und Befunde
Die Symptome allein entscheiden nicht über eine Operation. Sie geben die Richtung für Untersuchung und Dringlichkeit vor.
Belastungsabhängige Beinschmerzen, kalte Füße, schlecht heilende Wunden oder ein auffälliger Pulsstatus können für eine pAVK sprechen.
Sichtbare Krampfadern, Schweregefühl, Schwellung, Hautveränderungen oder wiederkehrende Entzündungen sollten duplexsonografisch eingeordnet werden.
Erweiterungen der Hauptschlagader oder Verengungen der Halsschlagader benötigen eine risikoadaptierte Kontrolle und klare Behandlungsschwellen.
Chronische Wunden erfordern die Abklärung von Durchblutung, venösem Rückstrom, Druckbelastung und weiteren Heilungshemmnissen.
Entscheidungsweg
Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Voroperationen und persönliche Ziele werden strukturiert erfasst.
Ultraschall und gezielte Funktionsmessungen zeigen, wo eine Störung liegt und wie ausgeprägt sie ist.
Beobachtung, konservative Therapie, minimalinvasives Verfahren und Operation werden anhand des individuellen Befunds abgewogen.
Wundkontrolle, Bewegung, Kompression, Medikamente und Ultraschallkontrollen werden vor dem Eingriff besprochen.
Therapieplanung
Das geeignete Verfahren hängt von Gefäßabschnitt, Ausdehnung, Beschwerden, Begleiterkrankungen und Behandlungsziel ab. Eine pauschale Operationsmethode gibt es nicht.
Weiterführende Informationen
Häufige Fragen
Nein. Zunächst wird geprüft, ob der Befund behandelt werden muss und ob eine konservative, minimalinvasive oder operative Therapie den größten Nutzen bietet.
Meist bildet die Duplexsonografie die Grundlage. Je nach Fragestellung können zusätzliche Funktionsmessungen oder eine weiterführende Bildgebung erforderlich sein.
Ja. Vorbefunde und bereits empfohlene Verfahren können fachärztlich eingeordnet und mit möglichen Alternativen verglichen werden.
Die Praxis behandelt privat Versicherte und Selbstzahler. Voraussichtliche Untersuchungsschritte und Kosten werden vor planbaren Leistungen transparent erläutert.
Termin in Hamburg-Winterhude
Bringen Sie vorhandene Arztbriefe, Bildgebung und eine aktuelle Medikamentenliste zum Termin mit.