Für wen ein Check-up sinnvoll sein kann
- Bei familiärer Belastung oder kardiovaskulären Risikofaktoren.
- Bei auffälligen Vorbefunden oder unklarer Gefäßanamnese.
- Wenn Beschwerden oder Lebensstilfragen strukturiert eingeordnet werden sollen.
Früherkennung für Arterien und Venen mit klarer fachärztlicher Einordnung
Gefäßveränderungen an Arterien und Venen entwickeln sich häufig über lange Zeit ohne spürbare Symptome. Eine frühzeitige Abklärung hilft, Auffälligkeiten rechtzeitig zu erkennen, Befunde medizinisch einzuordnen und passende Maßnahmen gezielt einzuleiten – mit dem Ziel, das persönliche Risiko für ernsthafte Folgen nachhaltig zu senken.
Check-up anfragen →
Ein strukturierter Check-up hilft, relevante Befunde früh zu erkennen und nicht nur zu entdecken, sondern auch medizinisch richtig zu bewerten.
Wir prüfen die wichtigsten Gefäßregionen, die für Gehirn, Bauchorgane und Beine entscheidend sind – schonend per Ultraschall und ohne Strahlenbelastung.
Die Halsschlagadern versorgen das Gehirn mit Sauerstoff. Engstellen (Carotisstenosen) bleiben zunächst oft unbemerkt, können aber das Risiko für Schlaganfälle deutlich erhöhen. Mit einem Duplex-Ultraschall lassen sich Wandablagerungen und Verengungen frühzeitig erkennen – schmerzfrei und ohne Kontrastmittel.
Die Bauchschlagader (Aorta) und die Beckenschlagadern sind die „Hauptautobahn“ des Blutflusses in den Unterkörper. Sie können sich krankhaft erweitern (Aneurysma) oder verengen. Viele Aneurysmen machen keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Ein Ultraschall-Screening zeigt früh, ob ein behandlungsbedürftiges Aneurysma vorliegt und wie hoch Ihr Risiko ist.
Die Arterien der Beine sind für schmerzfreies Gehen und eine gute Muskelversorgung wichtig. Verengungen führen zur sogenannten Schaufensterkrankheit: Schmerzen in Waden, Oberschenkeln oder Gesäß beim Gehen. Mit der Duplexsonographie messen wir, wie gut Ihre Beinarterien durchblutet sind und ob Engstellen vorliegen.
Die Beinvenen transportieren das Blut zurück zum Herzen. Undichte Venenklappen können Krampfadern, Schweregefühl, Schwellungen oder Hautveränderungen auslösen. Mit einer Ultraschalluntersuchung (Duplex) prüfen wir, ob oberflächliche oder tiefe Venen betroffen sind und welche Therapie – von Kompression bis zu modernen schonenden Eingriffen – sinnvoll ist.
Viele relevante Gefäßerkrankungen entwickeln sich über Jahre, ohne anfangs klare Beschwerden zu verursachen. Das gilt unter anderem für Durchblutungsstörungen der Beine (pAVK), Verengungen der Halsschlagader (Carotisstenose) oder Aortenaneurysmen.
Ein Gefäß-Check-up ist deshalb vor allem dann sinnvoll, wenn Risikofaktoren, eine familiäre Vorbelastung oder erste Warnzeichen bestehen. Ziel ist eine strukturierte Einordnung: Liegt ein unauffälliger Befund vor, besteht Kontrollbedarf oder ist weitere Diagnostik beziehungsweise Behandlung angezeigt?
Der Check-up ersetzt keine Notfallabklärung, kann aber helfen, relevante Gefäßbefunde frühzeitig zu erfassen und den nächsten Schritt medizinisch sauber festzulegen.

Besonders sinnvoll ist der Check-up bei folgenden Konstellationen:
Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte oder ein erhöhtes Lipoprotein(a) können das Risiko für arterielle Gefäßerkrankungen deutlich erhöhen und sprechen für eine gezielte Abklärung.
Nikotinkonsum schädigt die Gefäßinnenwände und beschleunigt arteriosklerotische Veränderungen. Besonders bei langjährigem Rauchen ist eine strukturierte Gefäßdiagnostik oft sinnvoll.
Wenn in Ihrer Familie Schlaganfälle, Gefäßverschlüsse oder ein Bauchaortenaneurysma aufgetreten sind, sollte das individuelle Risiko nicht erst bei Beschwerden geprüft werden.
Für Männer ab 65 Jahren wird ein Ultraschall-Screening der Bauchschlagader empfohlen. Auch belastungsabhängige Schmerzen in Wade, Oberschenkel oder Gesäß sind ein klarer Anlass für eine gefäßmedizinische Abklärung.
Strukturiert, nachvollziehbar und auf Ihre Fragestellung ausgerichtet
Der Gefäß-Check-up umfasst zunächst eine ausführliche Anamnese, danach die klinische Untersuchung und anschließend eine gezielte Ultraschalldiagnostik der relevanten Gefäßregionen.
Je nach Befund und Anlass werden per Duplex-Ultraschall unter anderem untersucht:
So lassen sich arterielle Engstellen, Aneurysmen, venöse Refluxmuster und andere relevante Gefäßbefunde in vielen Fällen bereits beim Ersttermin zuverlässig einordnen.

Wir besprechen Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, familiäre Belastung und Risikofaktoren, damit die Untersuchung auf Ihre Situation abgestimmt ist.
Dazu gehören je nach Fragestellung Pulsstatus, Blutdruck, Blick auf Haut- und Beinbefunde sowie eine erste klinische Einschätzung.
Die Duplexsonografie ist schmerzfrei und strahlungsfrei. Sie zeigt Blutfluss, Gefäßwand und mögliche Engstellen oder Erweiterungen in Echtzeit und ist bei Bedarf gut für Verlaufskontrollen geeignet.
Im Anschluss besprechen wir die Ergebnisse verständlich: unauffälliger Befund, Kontrollintervall, weitere Diagnostik oder konkrete Behandlungsempfehlung.
Relevante Gefäßbefunde können erkannt werden, bevor Komplikationen entstehen oder Beschwerden weiter zunehmen.
Sie erhalten keine pauschalen Empfehlungen, sondern eine Einordnung, die zu Ihren Befunden, Vorerkrankungen und Alltagsanforderungen passt.
Alle Befunde werden nachvollziehbar dokumentiert. Das erleichtert Verlaufskontrollen und spätere Entscheidungen.
Diagnostik, Befundbesprechung und gegebenenfalls weitere Therapieplanung werden in einer klaren, konsistenten Struktur zusammengeführt.
Ein Gefäß-Check-up ist vor allem dann sinnvoll, wenn er zu Ihrer Risikosituation oder Ihren Beschwerden passt. Genau diese Einordnung steht bei uns im Mittelpunkt.
Transparente Informationen vor Ihrem Termin
Für gesetzlich krankenversicherte Patient:innen handelt es sich beim Gefäß-Check-up ohne konkrete medizinische Fragestellung in der Regel um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Dann werden die Kosten meist nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Bei privat Versicherten und Beihilfeberechtigten hängt die Erstattung vom jeweiligen Tarif sowie vom Anlass der Untersuchung ab. Liegen bereits Beschwerden, Vorbefunde oder eine klare Fragestellung vor, kann die Abrechnung im Einzelfall anders ausfallen.
Gerne informieren wir Sie vorab transparent über den voraussichtlichen Aufwand. Bei privater Versicherung empfehlen wir, die mögliche Kostenerstattung vor dem Termin kurz mit dem Versicherer abzuklären.

Ein Gefäß-Check-up ist dann sinnvoll, wenn er konkrete Risiken, Symptome oder Vorbefunde strukturiert aufgreift. Gute Vorsorge heißt nicht möglichst viel Diagnostik, sondern die richtige Diagnostik.
Ja, wenn Risikofaktoren oder eine familiäre Belastung vorliegen. Die Untersuchung sollte aber eine klare medizinische Fragestellung haben.
Je nach Anliegen ja. Welche Regionen im Einzelfall sinnvoll sind, richtet sich nach Risikoprofil, Symptomen und Vorbefunden.
Eine fachärztliche Vorsorge erklärt nicht nur, was man sehen kann, sondern auch, wie Befunde medizinisch einzuordnen sind und was daraus folgt.
Wenn Sie eine strukturierte Vorsorge mit fachärztlicher Einordnung wünschen, ist der Gefäß-Check-up der richtige Einstieg.
Wenn Sie Ihr persönliches Gefäßrisiko einordnen lassen möchten, vereinbaren Sie einen Termin. Wir prüfen, ob ein Check-up, eine Verlaufskontrolle oder eine gezielte Diagnostik medizinisch sinnvoll ist.
Gefäßmedizin und Gefäßchirurgie in Hamburg-Winterhude
Hudtwalckerstraße 11
22299 Hamburg-Winterhude
040 608 61 26 0
praxis@moshar.de
Mo-Fr 09:00-18:30 | Sa 09:00-14:30
sowie nach Vereinbarung
