Liposuktion bei Lipödem
Die Liposuktion ist ein chirurgisches Verfahren, um krankhaft vermehrtes Fettgewebe beim Lipödem gezielt zu reduzieren.
Ziel ist eine spürbare Entlastung von Schmerzen, Druckgefühl und Einschränkungen im Alltag – bei realistischen Erwartungen und klarer Nachsorge.
Den detaillierten OP-Ablauf finden Sie hier:
Lipödem-OP Ablauf.
Informationen zu Verfahren und Technik:
Liposuktion-Techniken.
Medizinischer Hintergrund
Beim Lipödem handelt es sich nicht um „normales“ Fettgewebe. Typisch sind eine veränderte Gewebestruktur,
Druckschmerz, Spannungsgefühl und eine erhöhte Neigung zu Hämatomen. Die Erkrankung ist häufig hormonell beeinflusst
und verläuft individuell. Eine Liposuktion kann krankhaft veränderte Fettanteile reduzieren – ersetzt aber keine
Diagnostik und ist nicht bei jedem Befund automatisch sinnvoll.
Was kann die Liposuktion verbessern?
- Reduktion von Schmerzen und Druckempfindlichkeit
- Entlastung bei Schwere- und Spannungsgefühl
- Verbesserung von Beweglichkeit und Belastbarkeit im Alltag
- Langfristige Reduktion krankhaft veränderter Fettanteile (je nach Befund und Nachsorge)
Wichtig: realistische Erwartungen
Eine Liposuktion ist keine „Heilung“ des Lipödems. Ziel ist vor allem die Symptom- und Funktionsverbesserung.
Ergebnis und Geschwindigkeit der Erholung hängen von Ausprägung, Arealen, Gewebequalität und konsequenter Nachsorge ab.
Wann ist eine Liposuktion sinnvoll?
Eine OP kann in Betracht kommen, wenn Beschwerden trotz konsequenter konservativer Therapie deutlich bleiben
(z. B. Kompression, Bewegung, Lymphtherapie) und Befund sowie Zielsetzung klar definiert sind.
Entscheidend sind eine gesicherte Diagnose, die Abgrenzung zu anderen Ursachen und eine strukturierte OP-Planung.
Konservative Therapie im Überblick:
Konservative Therapie.
Nachsorge: Teil des Ergebnisses
Die Nachsorge beeinflusst den Heilungsverlauf und das Ergebnis wesentlich. Dazu gehören Kompression,
abgestimmter Belastungsaufbau und Kontrollen.
Details:
Nachsorge & schnelle Erholung.
Häufige Fragen zur Liposuktion bei Lipödem
Was ist ein Lipödem?
Ein Lipödem ist eine chronische Erkrankung mit krankhafter Fettverteilungsstörung – typischerweise an Beinen,
teils auch an Armen. Häufig treten Druckschmerz, Spannungsgefühl und eine Neigung zu blauen Flecken auf.
Wie funktioniert die Liposuktion bei Lipödem?
Ziel ist die Reduktion krankhaft veränderter Fettanteile über kleine Zugänge. Welche Technik eingesetzt wird und
ob ein Vorgehen in Etappen sinnvoll ist, hängt vom Befund ab. Eine seriöse Planung erfolgt immer nach Untersuchung.
Details:
Liposuktion-Techniken.
Welche Vorteile kann die Liposuktion bringen?
Häufig berichten Patientinnen über weniger Schmerzen und Druckempfindlichkeit, bessere Belastbarkeit und mehr
Beweglichkeit. Ausmaß und Tempo der Verbesserung sind individuell.
Wann ist eine Liposuktion sinnvoll?
Wenn die Diagnose gesichert ist und Beschwerden trotz konsequenter konservativer Maßnahmen relevant bleiben.
Die Eignung wird anhand von Befund, Risiken, Zielen und Nachsorgefähigkeit beurteilt.
Wie sieht die Nachsorge aus?
Nachsorge umfasst Kompression, Kontrollen und einen strukturierten Belastungsaufbau. Das ist ein wesentlicher Teil
des Ergebnisses. Details:
Nachsorge.








