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Thrombose während der Schwangerschaft: Ein erhöhtes Risiko erkennen
Während der Schwangerschaft durchläuft der weibliche Körper bedeutende hormonelle und physiologische Veränderungen. Diese Umstellungen steigern das Risiko einer venösen Thromboembolie (VTE), insbesondere einer tiefen Beinvenenthrombose. In der Praxis Moshar in Hamburg informieren wir Sie ausführlich darüber, wie Sie das Thromboserisiko frühzeitig identifizieren und gezielt vorbeugen können.
Gründe für das erhöhte Thromboserisiko in der Schwangerschaft
Physiologische Veränderungen
Ein deutlich erhöhter Östrogenspiegel führt zu einer verstärkten Gerinnungsneigung des Blutes. Gleichzeitig verursacht das heranwachsende Baby eine Kompression der Beckenvenen, die den venösen Rückfluss behindert.
Risikofaktoren
- Familiengeschichte mit Thrombosen
- Persönliche Vorgeschichte von Thrombosen
- Übergewicht
- Langandauernde Immobilität (z. B. durch Bettruhe)
- Hormonelle Therapien wie bei IVF
- Gestationsdiabetes und Präeklampsie
Anzeichen einer Thrombose in der Schwangerschaft
Eine Thrombose kann schleichend auftreten. Achten Sie insbesondere auf die folgenden Symptome:
- Schwellungen in den Beinen, häufig im Unterschenkel
- Ein Gefühl von Spannungen und Schwere
- Schmerzen beim Gehen oder in Ruhe
- Rötung und Erwärmung der betroffenen Hautpartien
Wenn Sie diese Symptome bemerken, empfehlen wir in der Praxis Moshar in Hamburg eine sofortige duplexsonografische Untersuchung.
Diagnose und Behandlung
Diagnose durch Duplexsonografie
Die duplexsonografische Untersuchung gilt als beste Methode zur Diagnostik von tiefen Beinvenenthrombosen während der Schwangerschaft. Sie ist für Mutter und Kind unbedenklich.
Therapeutisches Vorgehen
- Low-Molecular-Weight-Heparin (LMWH) wird bevorzugt eingesetzt
- Regelmäßige Kontrollen sind erforderlich
- Kompressionstherapie durch spezielle medizinische Strümpfe
Vorbeugung: Maßnahmen gegen Schwangerschaftsthrombose
In unserer Hamburger Praxis entwickeln wir für Sie maßgeschneiderte präventive Strategien:
- Frühzeitige Risikobewertung ab positivem Schwangerschaftstest
- Regelmäßige Bewegung und moderate körperliche Aktivität
- Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme
- Kompressionsstrümpfe für Anwenderinnen mit erhöhtem Risiko
- Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin bei medizinischer Notwendigkeit
Häufige Fragen (FAQ)
Wie hoch ist das Thromboserisiko während der Schwangerschaft?
Das Risiko einer VTE ist in der Schwangerschaft etwa fünf- bis zehnmal höher im Vergleich zu Frauen, die nicht schwanger sind.
Kann ich nach einer Thrombosebehandlung stillen?
Ja, Heparin-Präparate sind stillfreundlich und stellen kein Risiko für Ihr Neugeborenes dar.
Wann sollte die Prophylaxe beginnen?
Bei bestehenden Risikofaktoren sollte die Prophylaxe möglichst früh in der Schwangerschaft in Angriff genommen werden.
Schlussfolgerung
Thrombosen in der Schwangerschaft sind ein ernsthaftes Risiko, das durch gezielte Präventionsmaßnahmen und frühzeitige Diagnosen erheblich verringert werden kann. Die Praxis Moshar in Hamburg steht Ihnen während Ihrer Schwangerschaft unterstützend und individuell zur Seite – für Ihr Wohl und das Ihres ungeborenen Kindes.
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Häufig gestellte Fragen zur Thrombose in der Schwangerschaft
- Wie hoch ist das Thromboserisiko während der Schwangerschaft?
- Das Risiko einer venösen Thromboembolie (VTE) ist in der Schwangerschaft etwa fünf- bis zehnmal höher im Vergleich zu Frauen, die nicht schwanger sind. Dies liegt an den hormonellen und physiologischen Veränderungen, die während der Schwangerschaft auftreten.
- Kann ich nach einer Thrombosebehandlung stillen?
- Ja, nach einer Thrombosebehandlung können Sie weiterhin stillen. Heparin-Präparate, die häufig zur Behandlung eingesetzt werden, sind stillfreundlich und stellen kein Risiko für Ihr Neugeborenes dar.
- Wann sollte die Thromboseprophylaxe beginnen?
- Bei bestehenden Risikofaktoren sollte die Thromboseprophylaxe möglichst früh in der Schwangerschaft in Angriff genommen werden. Eine frühzeitige Risikobewertung kann helfen, geeignete präventive Maßnahmen zu ergreifen.
- Welche Symptome deuten auf eine Thrombose in der Schwangerschaft hin?
- Typische Symptome einer Thrombose in der Schwangerschaft sind Schwellungen in den Beinen, ein Gefühl von Spannungen und Schwere, Schmerzen beim Gehen oder in Ruhe sowie Rötung und Erwärmung der betroffenen Hautpartien. Bei diesen Anzeichen wird eine sofortige duplexsonografische Untersuchung empfohlen.
- Welche Maßnahmen zur Vorbeugung von Thrombosen gibt es?
- Zu den präventiven Maßnahmen gehören regelmäßige Bewegung, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, das Tragen von Kompressionsstrümpfen bei erhöhtem Risiko und gegebenenfalls die Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin. In der Praxis Moshar in Hamburg entwickeln wir maßgeschneiderte Strategien zur Vorbeugung.








