DEB-Ballon oder Stent: Entscheidungsfindung bei pAVK
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz pAVK, stellt eine chronische Störung der Blutzirkulation dar. Diese wird häufig durch arteriosklerotische Ablagerungen und Verengungen in den Beinen hervorgerufen. In unserer Praxis Moshar in Hamburg setzen wir modernste endovaskuläre Techniken ein, um die Durchblutung in den betroffenen Gefäßen zu optimieren. Zwei gängige Therapieansätze sind hierbei der medikamentenbeschichtete Ballonkatheter (DEB) und das Stentverfahren. Doch wann sollte welche Methode gewählt werden?
Was versteht man unter einem DEB-Ballon?
Ein Drug-Eluting Balloon (DEB) ist ein Ballonkatheter, der mit einem Wirkstoff, häufig Paclitaxel, versehen ist. Dieser Wirkstoff hilft, das Zellwachstum zu hemmen und minimiert so die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Verengung (Restenose) nach der Arterienaufdehnung.
Vorteile des DEB-Ballons
- Keine Fremdkörperimplantation erforderlich
- Reduziertes Risiko für langfristige Entzündungen
- Optimal für kleine und bewegliche Gefäße geeignet
- Wiederholte Behandlungen sind einfacher durchzuführen
Was genau ist ein Stent?
Ein Stent ist ein winziges Geflecht aus Draht, das nach der Aufdehnung des Gefäßes dauerhaft in der Arterie verbleibt. Stents bieten eine mechanische Stabilität und verhindern das Zusammenfallen der Arterienwand.
Vorteile des Stents
- Sofortige und dauerhafte Offenheit der Arterie
- Geeignet für längere oder stark verkalkte Läsionen
- Neue Stentgenerationen sind biokompatibel oder beschichtet
Wann ist welches Verfahren sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen DEB-Ballon und Stent wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter:
- Position und Länge der Gefäßverengung
- Qualität der Arterienwand
- Individuelle Risikofaktoren des Patienten (z. B. Diabetes mellitus)
- Frühere Eingriffe an den Gefäßen
Üblicherweise wird zunächst eine Ballonangioplastie mit einem DEB durchgeführt. Sollte sich die Gefäßwand danach als instabil erweisen oder eine Dissektion eintreten, ist der Einsatz eines Stents notwendig.
Erfahrungen aus der Praxis Moshar in Hamburg
In unserer Fachpraxis in Hamburg kombinieren wir die Verfahren DEB und Stent passend zur jeweiligen anatomischen und klinischen Situation. Bei kurzen Läsionen setzen wir häufig auf den DEB-Ballon, während in komplexeren Fällen die Implantation eines Stents ratsam ist. Auch die Nachsorge, etwa durch Gefäßkontrollen mittels Duplexsonografie, spielt eine entscheidende Rolle.
Schlussfolgerung
Beide Verfahren, der DEB-Ballon und der Stent, stellen moderne und wirksame Methoden zur Behandlung der pAVK dar. Die Auswahl des am besten geeigneten Verfahrens erfordert eine gründliche Überlegung. In unserer Praxis Moshar in Hamburg bieten wir Ihnen eine individuelle Beratung und erarbeiten gemeinsam die passende Therapie für Sie.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange hält die Wirkung eines DEB-Ballon-Eingriffs an?
Die Wirkung des beschichteten Medikaments kann eine erneute Verengung über einen längeren Zeitraum, häufig mehrere Jahre, verhindern, ohne dass ein Stent erforderlich wird.
Gibt es Risiken bei Stent-Implantationen?
Wie bei allen Implantaten können auch bei Stents Risiken für Thrombosen oder Entzündungen auftreten. Meist ist eine antithrombotische Therapie notwendig.
Muss ich nach dem Eingriff Medikamente einnehmen?
In der Regel ist eine medikamentöse Nachbehandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern erforderlich, um mögliche Gefäßverschlüsse zu vermeiden.
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Häufige Fragen zur Behandlung von pAVK mit DEB-Ballon oder Stent
Wie lange hält die Wirkung eines DEB-Ballon-Eingriffs an?
Die Wirkung des beschichteten Medikaments kann eine erneute Verengung über einen längeren Zeitraum, häufig mehrere Jahre, verhindern, ohne dass ein Stent erforderlich wird.
Gibt es Risiken bei Stent-Implantationen?
Wie bei allen Implantaten können auch bei Stents Risiken für Thrombosen oder Entzündungen auftreten. Meist ist eine antithrombotische Therapie notwendig.
Muss ich nach dem Eingriff Medikamente einnehmen?
In der Regel ist eine medikamentöse Nachbehandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern erforderlich, um mögliche Gefäßverschlüsse zu vermeiden.








