Venenerkrankungen & KrampfadernVenenschwäche / Veneninsuffizienz

Chronische Venenschwäche – Ursachen und Stadien

Grafik zur chronischen Venenschwäche und Ursachen.
Wie sich eine Veneninsuffizienz entwickelt und eingeteilt wird.

Was bedeutet Venenschwäche?

Die chronische Venenschwäche, in der medizinischen Fachsprache auch als chronische Veneninsuffizienz (CVI) bezeichnet, stellt eine fortschreitende Störung der Funktion der Beinvenen dar. Besonders betroffen sind hier die Venenklappen, deren Unzulänglichkeit einen Blutstau und damit eine Beeinträchtigung des Blutflusses in den Beinen zur Folge hat. In urbanen Gebieten wie Hamburg leiden viele Menschen unter dieser Problematik, vor allem bei langem Stehen oder Sitzen.

Ursachen für die chronische Venenschwäche

Die Ursachen für diese Erkrankung lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen: primäre und sekundäre. Zu den primären Ursachen gehören sowohl angeborene als auch erworbene Schwächen der Venenwände und -klappen. Im Gegensatz dazu entwickeln sich sekundäre Ursachen meistens aufgrund anderer gesundheitlicher Beeinträchtigungen, beispielsweise nach einer tiefen Beinvenenthrombose.

  • Genetische Prädisposition
  • Hormonelle Veränderungen (z. B. in der Schwangerschaft)
  • Übergewicht und ein Mangel an Bewegung
  • Berufsbedingte Tätigkeiten mit überwiegend sitzender oder stehender Position

Klassifizierung anhand des CEAP-Systems

Die Klassifikation dieser Erkrankung erfolgt international durch das CEAP-System:

  • C0: Keine sichtbaren Symptome
  • C1:Besenreiser oder netzartige Venen
  • C2:Varizen (Krampfadern)
  • C3: Schwellungen (Ödeme)
  • C4: Hautveränderungen, z. B. Hyperpigmentierung oder Ekzeme
  • C5: Abgeheiltes Unterschenkelgeschwür (Ulkus cruris)
  • C6: Aktives Unterschenkelgeschwür

Diese Einteilung berücksichtigt verschiedene Aspekte wie Ätiologie, Anatomie und Pathophysiologie, was eine gezielte Therapieplanung ermöglicht.

Symptome und Beschwerden

Zu den frühen Symptomen gehören Spannungsgefühle, Schwellungen sowie nächtliche Wadenkrämpfe. Im fortgeschrittenen Stadium können Hautveränderungen, eine Verdickung des Gewebes (Dermatosklerose) und sogar Geschwüre auftreten. In Hamburg sind diese Beschwerden aufgrund des hektischen Lebensstils häufig anzutreffen.

Früherkennung durch Fachärzte

Eine frühzeitige Diagnostik durch Duplexsonografie stellt sicher, dass die Funktion der Venen präzise bewertet werden kann. Unsere Praxen in Hamburg bieten spezialisierte Diagnosetechniken und Therapieansätze an, um einer weiteren Verschlechterung der Symptome entgegenzuwirken.

Zusammenfassung

Die chronische Venenschwäche ist eine ernsthafte Erkrankung, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. In Hamburg stehen zahlreiche qualifizierte Einrichtungen zur Verfügung, um durch verschiedene Maßnahmen wie Kompressionstherapien oder minimalinvasive Eingriffe die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Häufig gestellte Fragen zur chronischen Venenschwäche

Was ist chronische Venenschwäche?
Die chronische Venenschwäche, auch als chronische Veneninsuffizienz (CVI) bekannt, ist eine Erkrankung, bei der die Venen in den Beinen nicht mehr richtig funktionieren. Dies führt zu einem Blutstau und beeinträchtigt den Blutfluss.
Welche Ursachen hat die chronische Venenschwäche?
Die Ursachen lassen sich in primäre und sekundäre Kategorien unterteilen. Primäre Ursachen umfassen angeborene oder erworbene Schwächen der Venenwände und -klappen. Sekundäre Ursachen entstehen oft durch andere gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie eine tiefe Beinvenenthrombose.
Welche Symptome treten bei chronischer Venenschwäche auf?
Frühe Symptome sind Spannungsgefühle, Schwellungen und nächtliche Wadenkrämpfe. Im fortgeschrittenen Stadium können Hautveränderungen, Gewebeverdickungen und Geschwüre auftreten.
Wie wird die chronische Venenschwäche diagnostiziert?
Eine frühzeitige Diagnostik erfolgt durch Duplexsonografie, die die Funktion der Venen präzise bewertet. Spezialisierte Praxen in Hamburg bieten diese Diagnosetechniken an.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Behandlungsmöglichkeiten umfassen Kompressionstherapien und minimalinvasive Eingriffe, die helfen, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.