Was versteht man unter Carotisstenose?
Die Carotisstenose beschreibt eine Verengung der Halsschlagader, auch bekannt als Arteria carotis. Diese Verengung entsteht häufig durch arteriosklerotische Ablagerungen und betrifft vornehmlich die A. carotis interna, welche das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgt.
Ursachen und Risikofaktoren
Arteriosklerose stellt die häufigste Ursache für eine Carotisstenose dar. Es gibt mehrere Risikofaktoren, die zu einer Verengung beitragen können:
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Diabetes mellitus
- Rauchen
- Erhöhte Cholesterinwerte (Hyperlipidämie)
- Fortgeschrittenes Alter
Symptome einer Carotisstenose
In vielen Fällen bleibt eine leichte Verengung symptomlos. Bei schwerer ausgeprägten Stenosen können jedoch neurologische Symptome auftreten. Zu den Warnsignalen zählen:
- Plötzliche Sehstörungen
- Probleme beim Sprechen
- Lähmungen auf einer Körperseite
- Atemporäre ischämische Attacken (TIA)
Diagnoseschritte in Hamburg
In Hamburg erfolgt die Diagnostik von Carotisstenosen in spezialisierten Zentren. Folgende Methoden werden häufig eingesetzt:
- Duplexsonografie: Standarduntersuchung zur Einschätzung des Stenosegrades
- CT-Angiografie oder MR-Angiografie: Detaillierte Visualisierung des Gefäßsystems
- Dopplersonografie: Untersuchung der Blutflussgeschwindigkeit
Behandlungsoptionen
Die Therapie wird angepasst an den Stenosegrad sowie das individuelle Risiko für einen Schlaganfall:
Konservative Therapien
- Regulierung von Blutdruck und Blutzucker
- Management der Blutfettwerte
- Medikamentöse Therapie zur Hemmung der Thrombozytenaggregation
Operative und interventionelle Behandlungen
- Carotisendarteriektomie: Chirurgisches Entfernen der Ablagerungen
- Carotisstenting: Einsetzen eines Stents bei erhöhtem Operationsrisiko
Prävention von Schlaganfällen
Durch frühzeitige Diagnose und die richtige Therapie kann das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls signifikant gesenkt werden. Bei Risikopatienten ist eine regelmäßige Nachsorge besonders wichtig.
Betreuung durch Fachärzte in Hamburg
In Hamburg stehen Ihnen erfahrene Gefäßspezialisten zur Verfügung, die sich um die Diagnose und Therapie von Carotisstenosen kümmern. Eine enge Zusammenarbeit mit Neurologen und Radiologen sorgt für eine umfassende Betreuung.
Häufig gestellte Fragen zur Carotisstenose
- Was ist eine Carotisstenose?
- Die Carotisstenose ist eine Verengung der Halsschlagader, die häufig durch arteriosklerotische Ablagerungen verursacht wird. Diese Verengung kann die Blutzufuhr zum Gehirn beeinträchtigen.
- Welche Symptome können bei einer Carotisstenose auftreten?
- In vielen Fällen bleibt eine leichte Carotisstenose symptomlos. Bei schwereren Verengungen können jedoch Symptome wie plötzliche Sehstörungen, Sprachprobleme, Lähmungen auf einer Körperseite und temporäre ischämische Attacken (TIA) auftreten.
- Wie wird eine Carotisstenose diagnostiziert?
- In Hamburg erfolgt die Diagnostik von Carotisstenosen in spezialisierten Zentren. Häufig eingesetzte Methoden sind die Duplexsonografie, CT-Angiografie, MR-Angiografie und Dopplersonografie.
- Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für eine Carotisstenose?
- Die Behandlung hängt vom Stenosegrad und dem individuellen Schlaganfallrisiko ab. Konservative Therapien umfassen die Regulierung von Blutdruck und Blutzucker sowie das Management der Blutfettwerte. Operative Optionen sind die Carotisendarteriektomie und das Carotisstenting.
- Wie kann man einem Schlaganfall bei Carotisstenose vorbeugen?
- Durch eine frühzeitige Diagnose und die richtige Therapie kann das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls signifikant gesenkt werden. Bei Risikopatienten ist eine regelmäßige Nachsorge besonders wichtig.








